a) Bauvoranfrage (inoffiziell): Anbau eines Wohnhauses an vorhandene Stallung (Teilabriss)
sowie Bau einer Garage.
Ursenbacher Hof.
Nach Ablehnung einer ersten Bauvoranfrage durch den Ortschaftsrat und den Gemeinderat
hat der Bauherr ein geändertes Konzept vorgelegt.
Der Ortschaftsrat stimmt dem Bauvorhaben in der geänderten Form zu.
Vorraussetzung hierfür ist jedoch die Erstellung eines Bebauungsplans für das gesamte
Grundstück, welchen der Eigentümer zu beantragen hat. Die Kosten hierfür hat ebenfalls
der Antragsteller zu tragen.
(Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes nach § 12 BauGB, Verabschie-
dung einer Abrundungssatzung gem. § 34 Abs. 4 Nr. 3 BauGB.
Der Ortschaftsrat hat sich zu diesem Beschluss durchgerungen aufgrund der Historie des
Hofs, die nicht mit anderen Aussiedlerhöfen zu vergleichen ist.
b) Ausweisung von Gewerbeflächen in Daisbach
In der Fortschreibung der Flächennutzungsplanung des GVV sollen in Daisbach weitere
Flächen für zukünftige Gewerbegebiete ausgewiesen werden, und zwar in den Gewannen
„Im Güren“ und „Brückliesäcker“.
c) Reparatur von innerörtlichen Straßenschäden
Der Ortschaftsrat beantragt die systematische Aufnahme der Straßenschäden, differenziert
nach der Zuständigkeit für die Behebung: Stadt, Eigenbetrieb Abwasser, Wasserzweckver-
band, Telekom, EnBW.
Kämmerer Buchner erhält von mehreren Räten Lob. Aufgrund der Haushaltslage sind alle Redner mit den Einstellungen für Daisbach zufrieden.
Der Ortschaftsrat stimmt dem Zahlenwerk einstimmig zu.
Medicalresort Parkhotel Daisbach – Neubau einer Hotelanlage mit Tiefgarage und Wellness-bereich, Neubau und Sanierung Ärztehaus mit Seminarbereich, Daisbachtalstr. 95
Nach der Bebauungsplanänderung und der nun vorgelegten Größenordnung von 240 Betten des Hotels sieht der Ortschaftsrat das Projekt aufgrund dieser Größenordnung in den Wort-meldungen sehr kritisch. Dennoch erteilt er dem Bauantrag mehrheitlich sein Einvernehmen.
Der OV informiert:
OR Weckesser stellt Fräsmaterial für den Feldweg nach Zuzenhausen zur Verfügung. Der beliebte Rad- und Wanderweg ist in einem schlechten Zustand. Der OV dankt ihm.
Die Volksbank stellt das Gelände für die neue Bushaltestelle zur Verfügung. Der OV dankt der Leitung der VoBa.
Die Frage nach der „Baumfällaktion“ auf dem Grundstück der Burgruine ist wie folgt zu be-antworten:
Die Ahorne waren geschossen und hatten den Sonnenbrand, die Rinde war abgeschält, die Bäume hatten einen starken Pilzbefall. Bei Sturm haben sich die Bäume sehr stark durchgebogen. Die Fällung war zwingend nach Rücksprache mit Förster Schmidt, aus verkehrsrechtlichen und Sicherheitsgründen.
Zuhörer P. schlägt vor, beim Verlegen von Kabeln im Gehweg entlang der Daisbachtalstraße auch gleich ein DSL-Kabel zu verlegen. Ferner sollte der Haushaltsplanentwurf künftig auch in Daisbach ausliegen. Die Frage, seit wann der Ursenbacher Hof als Aussiedlerhof und nicht mehr als Weiler bezeichnet wird, blieb unbeantwortet. Ausschlaggebend mag das heutige Er-scheinungsbild sein.
(Schifferdecker, Ortsvorsteher)