Vereinsnachrichten

14.11.2011

Interview mit Andreas Steinbrenner


 

Trainer A. Steinbrenner über die aktuelle Tabellensituation, einen Blick vor bzw. zurück

 

Hallo Andy, Du bist nun 2,5 Jahre als Trainer der beiden Seniorenmannschaften tätig, bitte gib uns einen kurzen Einblick in Deine bisher erfreulichsten Erinnerungen, aber auch an schwer zu verdauenden Ereignisse.

 

An schwer verdauliche Ereignisse kann ich mich nicht mehr erinnern.

Furchtbar zu schaffen macht mir jedoch die Tatsache, dass wir Spieler im Kader haben, die mit Leib und Seele Köln-, Gladbach und sogar Waldhof-Fans sind....wie sollen wir uns da nur weiterentwickeln?  ;)

Große Freude macht mir die sehr positive Entwicklung vieler Spieler sowohl auf als auch außerhalb des Platzes und dass es Jung und Alt Spaß macht, Teil dieser Truppe zu sein.

Um das an einem konkreten Bespiel zu verdeutlichen: Ein Spieler aus der "zweiten Reihe" unterhielt sich auf einem Fest zu vorgerückter Stunde mit meinem Spielleiter Gerald und sagte zu ihm "Ich bin ja so froh, dass ich da auch dabei sein darf!".

Ich denke, das ist Ausdruck eins außergewöhnlichen Teamgeistes und macht mich sehr stolz.

  

Wenn wir schon in Einnerungen weilen...einen Rückblick auf Deine fußballerische Karriere... 

 

Da gibt es nicht viel Spannendes zu erzählen. Ich habe von der E-Jugend bis zur 1. Mannschaft bei meinem Heimat-Verein FC Zuzenhausen, bei den Senioren überwiegend Landesliga gespielt.

Mit 27 Jahren bin ich dann (damals skandalös!) zum ehemaligen Konkurrenten TSG Hoffenheim gewechselt. Wir haben dort Landes- und Verbandsliga gespielt, für mich die absolut schönste Zeit meines (aktiven) Fußballer-Lebens.

Einige meiner damaligen Kameraden wie Thorsten Müller, Nesho Duric, Jürgen Maurer und Alfred Schön sind heute ebenfalls Trainer.

Beim VFB Epfenbach habe ich dann meine Karriere beendet. 

 

Nun zur Gegenwart, wie nah ist der SV mit 28 Punkten am Klassenerhalt, welche Risiken siehst Du bzw. welches Potential steckt noch in der Mannschaft?

 

Mit 6 Punkten gegen Sinsheim und Berwangen haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Um nicht abzusteigen braucht man i. d. R. 33, 34 Punkte.

Da ich aber damit rechne, dass neben Kirchardt auch noch Rohrbach aus der Landesliga kommt, somit 3 Mannschaften direkt absteigen und der Viertletzte in die Relegation muss, brauchen wir mehr!

Unser Ziel für diese Saison war und ist es nach wie vor, einen Schnitt von 1,3 Punkte pro Spiel, also mindestens 39 Punkte zu holen.

Ich bin mir sicher, dass wir auch das Potential haben, unser Ziel zu erreichen.

Für uns gilt es jetzt in den letzten 10 Spielen, gerad gegen die Mitkonkurrenten zu punkten und aus den Begegnungen gegen die Aufstiegskanidaten zu lernen.

 

Des Weiteren natürlich der Blick in die Zukunft, die Umstrukturierung der Mannschaft und weitere Ziele.....

 

Wir sind mitten in einem Umbruch, der noch etwa 2 bis 3 Jahre dauern wird. Es ist uns gelungen, einige junge Spiele zu integrieren und die Mannschaft insgesamt deutlich zu verjüngen.

Das ist aber nicht mein Verdienst, sondern Lohn einer hervorragenden Jugendarbeit in unserem Verein. Es ist erstaunlich und begeistert mich immer wieder, wie viele junge, gut ausgebildete Spieler wir haben und welch tolle Arbeit in der Jugendabteilung geleistet wird.

Die Integration der Jungen war und ist aber auch nur deshalb so gut möglich, weil wir ein Korsett aus tollen Führungsspielern haben, die den ganzen Prozess unglaublich unterstützen.

Ohne sie wäre das nicht machbar!

Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen, die Jugend zu fördern und zu fordern.

Wir möchten alle Spieler animieren, für den Verein und für die Kameraden Verantwortung auf und neben dem Platz zu übernehmen.

Unser Ziel ist es, die sportlichen Perspektiven Schritt für Schritt zu veressern, den Erfolgshunger noch stärker zu wecken und die Familie "SV Daisbach" weiter zu pflegen.

 

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