Generalversammlung des TTC Daisbach 7.12.2002 im Clubhaus des SV Daisbach (26 Teilnehmer)
Anlage: Anwesenheitsliste
1. Begrüßung und Totenehrung
Jürgen Winkler begrüßt alle Mitglieder und Gäste recht herzlich. Besondere Grüße richtet er an den Ehrenvorsitzenden Dieter Wüst, die Pressevertreter, die Gemeinde- und Ortschaftsräte, den Clubhauswirt. Er bedankt sich beim SV, dass dieser sein Clubhaus für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.
Für die Totenehrung bittet er die Versammlung sich zu erheben. Stellvertretend für alle Verstorben gedenkt die Versammlung des kürzlich Verstorbenen Lothar Bolm.
Jürgen Winkler stellt fest, dass satzungsgemäß eingeladen wurden und dass die Versammlung beschlussfähig ist.. Er verliest die Tagesordnung und berichtet, dass keine weiteren Anträge eingegangen sind.
2. Berichte
Die Anzahl der Mitglieder im Zeitraum zum 28.10.2000 betrug 116 (davon 22.im Bereich Turnen) Derzeit hat der Verein 111 Mitglieder (Davon 19 im Bereich Turnen)
Seit der letzten Generalversammlung wurden 9 Vorstandssitzungen abgehalten die sehr konstruktiv waren, aber auch vergnüglich verlaufen sind.
Der Höhepunkte der abgelaufenen Periode war das 40 Jährige Jubiläum des TTC, das in kleinem Rahmen gefeiert wurde. Trotz der schriftlichen Einladungen an viele ehemalige Spieler und Mitglieder war die Anzahl der Teilnehmer geringer als erwartet. Für alle, die bei der Veranstaltung dabei waren, was es jedoch ein Vergnügen. Jürgen Winkler dankt in diesem Zusammenhang besonders dem SV-Daisbach, der die Bewirtung übernommen hatte, Stefan Heitlinger (dem Mundartdichter) und Stefan Glasbrener für die Unterhaltung und ganz besonders dankt die Vorstandschaft Richard Czemmel, der in der Küche für die Verpflegung sorgte, obwohl er eigentlich geladenes Gründungsmitglied war.
Eine weitere Aktion war der TTC Ausflug nach Köln. Am Samstag wurde auf der Hinfahrt nach Köln auf einem Autobahnparkplatz ein Fußballländerspiel gemeinsam im Fernsehen verfolgt. Dazu wurde extra ein Fernseher mit einer Notstromversorgung im Freien aufgestellt. Zum Spiel gab es Bier vom Faß und Würste. Danach ging es weiter zur Stadtführung in Köln. Die Rückfahrt am Sonntag ging vorbei am deutschen Eck über den Lorelyfelsen zurück ins Schützenhaus, in dem man den Abschluß feierte.
Weiterhin sind in der abgelaufenen Periode zwei Sommerfeste, zwei Kerwen und eine Winterfeier durchgeführt worden.
Im Sportlichen Bereich gab es ab Runde 2001/2002 eine neue Zählweise (bis11) und es wurde der 40mm Ball eingeführt.
Im Jugendbereich gibt es zwei Mannschaften (Jugend und Schüler)
Die Damen sind nach Ende der Runde 2001/2002 auf dem ersten Platz und sind damit in die Verbandsklasse aufgestiegen. Lieder stehen Sie derzeit (2002/2003)auf dem 9.-10.Platz, so dass Jürgen Winkler bittet, die Daumen für die Damen mit zu drücken.
Die erste Herrenmannschaft spielt nach dem Abstieg 2000/2001 aus der Bezirksliga derzeit in der Kreisliga und momentan besteht keine Abstiegsgefahr.
Die zweite Herrenmannschaft ist 2000/2001 in die A-Klasse aufgestiegen. 2001/2002 erreichte man dort wegen vieler Verletzungen und Ausfälle nur den 9.Platz und deshalb spielt die zweite Mannschaft 2002/2003 wieder B-Klasse.
Die dritte Herrenmannschaft hat 2000/2001 den 9.Platz und 2001/2002 den 7.Platz in der C-Klasse belegt. Wegen Spielermangel gibt es derzeit keine 3. Mannschaft.
Noch immer hat der Verein zwar Schiedsrichter gemeldet, aber diese Schiedsrichter wollen in Zukunft nicht mehr alle auf Verbandsebene tätig werden. Deshalb mahnt Jürgen Winkler für die Zukunft die Ausbildung neuer Schiedsrichter an.
Die Damen Turngruppe hat zwar die öffentlichen Auftritte eingestellt, aber intern wird noch kräftig Sport getrieben und die Geselligkeit gepflegt. Auch bei den Festen leisten die Turnerdamen einen wichtigen Beitrag.
Die Finanzen des Vereins sind in Ordnung, wohl auch deshalb, weil die aktiven Spieler noch nie Fahrgeld für sich beansprucht haben und auch die Jugend immer durch Freiwillige zu den Spielen gebracht wird.
Jürgen Winkler dankt zum Abschluß den Jugendbetreuern, den Aktiven und Passiven Mitgliedern, den Helfern bei den Festen und zuletzt dem Ortschaftsrat und der Stadt.
Ein besonderes Lob spricht er Hildegard Süß aus, die die Abteilung Damenturnen unahhängig führt und den durch gute Organisation "Laden im Griff" hat. er überreicht Frau Süß einen Blumenstrauß als Anerkennung für Ihre Arbeit.
Zuletzt gibt Jürgen Winkler bekannt, dass er das Amt des Vorstands abgibt und auch nicht mehr in der Vorstandschaft aktiv sein wird. Nach 33 Jahren Funktionärsarbeit in der Vorstandschaft will er das Ruder in jüngere Hände legen. Die Ursache liegt nicht im Verein, in dem er selbstverständlich weiterhin aktiv sein wird, sondern in seinem vor Jahren gesteckten Ziel, alle Vereinsämter mit 50 Jahren abzulegen. Er dank allen Unterstützern und Wünscht dem Verein für die Zukunft, sowohl in kultureller , als auch in sportlicher Hinsicht alles Gute.
Im Anschluß berichtet der Kassier Christian Binder über die Kassenlage des Vereins. Trotz der vielen Aktivitäten und des 40-Jährigen Jubiläums wurde im Berichtszeitraum nur ein Minus von 200 EUR erzielt. Dies sei bei der sonst sehr guten Kassenlage vertretbar.
Michael Lenz berichte, dass er aus beruflichen Gründen öfters verhindert war und dass deshalb im Wesentlichen Gerd Bühler die Jugendarbeit durchgeführt hat.
Gerd Bühler berichtet kurz über die Jugend und sieht für die Schülermannschaft eine positive Entwicklung. Die Jugend steht derzeit auf Platz 2. und hat die Chance Meister zu werden. Der Vorstandschaft dank er für die Einführung der montäglichen Jugendbetreuung durch aktive Spieler.
Hildegard Süß berichtet, dass die Abteilung Turnen seit 15 Jahren besteht. Mit der Zeit sind die Übungen altersgerecht angepasst worden und die Damen veranstalten eigene Ausflüge, interne Faschings- und Weihnachtsfeiern.
Sie muß jedoch auf die zugesagten Turnstunden am Freitag bestehen. In der Vergangenheit wären hier ohne Ihre Zustimmung andere Termine hingelegt worden. Frau Süß macht deutlich, dass dies in keiner Weise akzeptiert werden kann.
Die Kassenprüfer Heinz Maier und Jürgen Stichling berichten von Ihrer Prüfung, mit der Sie dem Kassier eine einwandfrei geführte Kasse bestätigen. Sie schlagen die Entlastung des Kassiers vor.
3. Aussprache zu den Berichten
Zur Aussprache gibt es keine Wortmeldungen.
4. Wahl des Wahlleiters und Entlastung des Vorstandschaft
Winfried Glasbrenner wird als Wahlleiter vorgeschlagen und von der Versammlung ohne Gegenstimme gewählt.
Er überbringt die Grüße des Ortschaftsrates. OV Schifferdecker lässt sich entschuldigen. Der TTC wirkt im Dorfleben mit und ist fester Bestandteil im kulturellen Leben von Daisbach. Auch im sportlichen Bereich ist der TTC erfolgreich, was die Aufstiege und die Jugendarbeit zeigt. Da Jürgen Winkler nach 6 Jahren das Amt des 1. Vorstands des Vereins nicht weiterführen will, würdigt Winfried Glasbrenner Jürgen Winkler für seine 33 jährige Arbeit in der Vorstandschaft.
Er schlägt die Entlastung der Vorstandschaft vor. Die Versammlung entlastet die Vorstandschaft einstimmig.
5. Neuwahlen
Jürgen Winkler schlägt Frank Huber als neuen Vorstand für den TTC Daisbach vor. Frank Huber wird von der Versammlung einstimmig gewählt.
Frank Huber führ die Wahl für die restlichen Vorstandsmitglieder durch, die alle einstimmig gewählt werden. Nach den Wahlen steht folgende Vorstandschaft fest:
Ehrenvorsitzender ;Dieter Wüst (nicht gewählt, Amt ehrenhalber)
1.Vorsitzender/Schriftführer :Frank Huber
2.Vorsitzender :Michael Lenz
Jugendleiter :Gerd Bühler
st.Jugendleiter :Christian Binder
Kassier :Elke Moser
Pressewart :Egbert Rudy
Kulturwart :Klaus Trautmann
Damen Turnen :Hildegard Süß
Beisitzer sind Ludwig Huber und Heiko Zapf.
Als Kassenprüfer werden Heinz Maier und Jürgen Stichling einstimmig gewählt.
6. Anträge
Es sind keine Anträge zu behandeln.
7. Verschiedenes
Egbert Rudy gratuliert der neuen Vorstandschaft zu Ihrem Amt. Seiner Meinung nach ist der Wechsel an der Spitze gut gelungen. Auch Egbert Rudy würdigt nochmals die Verdienste von Jürgen Winkler und wünscht, dass in der neuen Vorstandschaft Harmonie herrschen möge.
Winfried Glasbrenner gratuliert den alten und neuen Mitgliedern der Vorstandschaft und sagt zu, dass er die Problematik bei der Hallenbelegung an die Gemeinde weitergeben wird.
Datum, Unterschrift, Protokollführer Frank Huber